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Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH

Mit mehr als 400 Mitarbeitenden, über 800 Patientinnen und Patienten sowie sechs Demenz-Wohngemeinschaftshäusern zählt die APD-Gruppe mit Hauptsitz in Gelsenkirchen heute zu den größten und umsatzstärksten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland. Das Familienunternehmen wurde 1993 von den Geschwistern Petra Hasenau-Rössing, einer examinierten Krankenschwester, und dem Diplom-Verwaltungswirt Claudius Hasenau gegründet. Nach dem Tode seiner Schwester im Januar 2017 übernahm Claudius Hasenau als alleiniger Geschäftsführer die Verantwortung. Die APD ist mehr als ein Pflegedienst. Sie berät, begleitet und betreut Menschen ganzheitlich, interkulturell und in allen Lebenslagen. Dabei verbindet das Unternehmen traditionelle Werte der Alten- und Krankenpflege mit modernstem ökonomischem Know-how, kontinuierlicher Qualitätssicherung und maximaler Transparenz. Die starken Fundamente der Arbeit bilden die ambulante und die teilstationäre Pflege, hauswirtschaftliche Unterstützung, Servicewohnen und die Begleitung von Demenz-Wohngemeinschaften. Für ihre herausragende Arbeit und Qualität wird die APD seit vielen Jahren immer wieder ausgezeichnet. Zu den wichtigsten Würdigungen gehören das „Leuchtturmprojekt Demenz“ des Bundesministeriums für Gesundheit (2010) und der 1. Preis für die vorbildliche Milieugestaltung von Demenzwohnen, verliehen von der internationalen Gradmann-Stiftung (2013). Seit vielen Jahren nimmt die APD als Gründungspartner an städte- und unternehmensübergreifenden Kampagnen für eine Imageverbesserung des Pflegeberufs teil. Dazu gehören u.a. die Initiativen „Wir können Pflege“, „Die Pflegelotsen Emscher-Lippe“ und „Gute Arbeit – gute Pflege“. Darüber hinaus verschafft die APD im Fachverband wig Wohnen in Gemeinschaft e.V. dem Angebot ambulant begleiteter Wohngemeinschaften für Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen bundesweite Verbreitung und Aufmerksamkeit.

Mehr Informationen unter: www.apd.de


ver.di BIG - Logo
Bildungsinstitut im Gesundheitswesen

Das BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gemeinnützige GmbH mit Sitz in Essen ist ein Tochterunternehmen der  Gewerkschaft ver.di und bundesweit tätig. Die  Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung, Planung und  Durchführung beruflicher Bildungsangebote in den Bereichen Pflegeausbildung, Pflegemanagement, Pflegeberatung, Demenz, Hygiene und interkulturelle Kompetenz. Insgesamt hat BIG 13 Beschäftigte, davon 8 im pädagogischen Bereich, die  alle über einen pflegefachlichen und pädagogischen Berufsabschluss, als auch über einen  pflegewissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen oder gesundheitswissenschaftlichen  Studienabschluss verfügen. BIG ist nach ISO und AZAV zertifiziert und kooperiert mit einer Vielzahl von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. BiG hat verschiedene, mit EU-Mitteln auf Landes und Bundesebene geförderte Projekte durchgeführt u. a. zur Personalentwicklung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, zur Integration von Flüchtlingen in Gesundheitsberufe und zur kultursensiblen Altenpflege. Weiter kooperiert BiG mit Rubicon e. V. im Bereich Fortbildungen zum Thema der pflegerischen Versorgung älterer Lesben und Schwulen. Im Rahmen des NRW Aufrufs „Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen“ war BiG als Partner im Projekt „Pflege zu Hause“ beteiligt. Kernaufgabe war die fachliche Beratung bei der Produktion medialer Angebote für die häusliche pflegerische Versorgung, insbesondere auch die interkulturelle Ausrichtung der Angebote. Die im Projekt erworbenen Erfahrungen und Konzepte in der pflegefachlichen Mediengestaltung bringt BiG in das Projekt „Pflege im Quartier“ ein.


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Fachhochschule Dortmund

Die Fachhochschule Dortmund gehört mit ca. 13.500 Studierenden und mehr als 250 ProfessorInnen zu den größten Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Sie bietet mit ihren  breiten Fächerspektrum in den Ingenieur-, Sozial- und  Wirtschaftswissenschaften bis hin zur Architektur und dem Bereich Design ein hervorragendes Lehr- und  Forschungsumfeld mit zahlreichen Forschungsprojekten unterschiedlichster Ausrichtung.

Die  Kompetenzen des Forschungsschwerpunkts Medizinische Informatik, vertreten durch Frau Prof. Dr. Britta Böckmann, liegen insbesondere in der Konzeption und Durchführung von Projekten und Lösungen zur integrierten Versorgung. Dabei liegt der Fokus immer insbesondere auf dem Aspekt der Praxisorientierung und dem möglichen Transfer in die Regelversorgung. Die Anwendung und Nutzung von Standards im Gesundheitswesen finden dabei ebenso Berücksichtigung wie die Vernetzung  beteiligter Zielgruppen über digitale Medien. Konkrete Projekte und Veröffentlichungen sind in der Projektbeschreibung aufgeführt. Sie ist darüber hinaus Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der DGTelemed sowie Leiterin der Arbeitsgruppe Telemedizin der GMDS.

Die Forschungsinteressen von Frau Prof. Dr. Sachweh liegen im Bereich komplexer Softwarearchitekturen für intelligente Systeme sowie im Bereich der innovativen intuitiven Interaktion. Als Mitglied des Forschungsschwerpunktes PIMES – Process Improvement for Mechatronic and  Embedded Systems – und als Partnerin, sowie Workpakage-Leiterin in den EU-Projekten AMLATHEA (abgeschlossen) und AMALTHEA4public (gefördert: 2014- 2017) konnte sie Erfahrungen im Bereich der Entwicklung von open source Lösungen aufbauen. Die Entwicklung internetbasierter Plattformen (oder Cloud-Lösungen) für das Internet der Dinge oder auch konkreter für die Machine to Machine  Communication werden in verschiedenen Projekten verfolgt.
Des Weiteren ist Frau Sachweh als Vertreterin der FH Dortmund im wissenschaftlichen Beirat für OpenSAGA tätig, eine OpenSource Plattform mit einem besonderen Fokus auf den barrierearmen Zugang. Zu den wichtigsten Arbeiten und Projekten in den Bereichen komplexer Softwarearchitekturen, des barrierefreien Zugangs zu digitalen Informationen sowie im Bereich sozialer Plattformen zählt das Forschungsprojekt „QuartiersNETZ“ (gefördert durch das BMBF).

Die spezifischen Kenntnisse, die der FB Angewandte Sozialwissenschaften in sozialwissenschaftlicher
und sozialgerontologischer Perspektive in das Verbundprojekt einbringt, basieren auf  Forschungsarbeiten, die sich im Kontext des demografischen und sozialen Wandels im Wesentlichen auf die Gestaltung alternder (Stadt-)Gesellschaften beziehen. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der partizipativen Quartiersentwicklung und der stakeholderorientierten Evaluation solcher Prozesse in den Stadtgesellschaften zu. Anwendung finden diese Expertisen aktuell in dem vom BMBF in der Förderlinie „Gesundheits- und Dienstleistungsregion von morgen“ geförderten Verbundprojekt „Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken im Ruhrgebiet“.


Generationennetz Gelsenkirchen - Logo
Generationennetz Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen wurde in den letzten fünf Jahren ein Kooperationsverbund gebildet, um Gelsenkirchenspezifische Ermöglichungsstrukturen der Partizipation, Hilfe und Assistenz zu schaffen. Dieser Verbund hat sich unter dem Namen Generationennetz Gelsenkirchen zu einem e.V. mit zurzeit 35 Mitgliedern organisiert, unter denen die relevanten ambulanten Pflegedienste, die betreuenden Dienste von ambulanten  Wohngemeinschaften, fast alle Pflegeheime, fast alle Krankenhäuser, zwei Wohnungsbaugesellschaften, die Wohlfahrt, Gelsensport, die Alzheimergesellschaft, Vertretungen der Seniorenvertreterinnen/Nachbarschaftsstifter und die Stadtverwaltung vertreten sind. Das  Generationennetz Gelsenkirchen e.V. ist erfahren darin, partizipationsorientiert Strukturen der Engagementförderung und Unterstützung für Ältere aufzubauen und Institutionen, Einrichtungen, Unternehmen und intermediäre Instanzen zu diesem Zweck zu vernetzen. Im Besonderen findet dabei  die Heterogenität des Alters Berücksichtigung, d.h. es wird besonderer Wert darauf gelegt, Strukturen  wie initiierte Maßnahmen, Aktivitäten und Veranstaltungen für ältere Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie, Einkommen, Bildung, gesundheitlicher Lage oder anderen Merkmalen zu schaffen (Ermöglichungsstrukturen). Das Generationennetz als transsektoraler Zusammenschluss aus Kommune,  Wirtschaft und Zivilgesellschaft sorgt dafür, dass es in Gelsenkirchen vier Infocenter  (Seniorenbüros) mit zwölf hauptamtlichen Kräften (Pflegewissenschaft, Angewandte Sozialwissenschaft, Medizin) für Netzwerk- und Sozialraumgestaltung sowie Beratung und Engagementförderung gibt, 36 Außenstellen der Infocenter als Beratungs- und Anlaufstellen in allen  Stadtteilen, Standorte in 37 von 40 Stadtvierteln für zurzeit fast 100 ehrenamtliche  Seniorenvertreterinnen/Nachbarschaftsstifter und Treffpunkte für bisher 16 selbstorganisierte Gruppen  Älterer aller Stadtteile mit ca. 600 Aktiven und ca. 120 Interessengruppen bereit stehen. Es versteht sich  darauf, Kräfte zu bündelt, strategische Kooperationen zu schließen, neue Formate für Beteiligung und  Engagement zu entwickeln (u.a. zweiten Preis für die Aktivitäten beim Europäischen Wettbewerb um die Förderung älterer Zuwanderer 2011 in Brüssel) und partizipative Prozesse der Quartiersentwicklung in Kooperationen mit weiteren Partnern aus Wissenschaft und Praxis zu gestalten (u.a. LiW-Projekt, Projekt QuartiersNETZ). Ebenso ist die Projektleitung darin erfahren, partizipative Prozesse zu gestalten und zu evaluieren, Akteursnetzwerke zu steuern, die transdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis (unterschiedliche Disziplinen und Sektoren) zu fördern, neue  Engagementformate (z.B. im Bereich Gesundheit) zu entwickeln und den Prozess der altersgerechten  Quartiersentwicklung voran zu bringen.

Kontakt:

Infocenter
Vattmannstraße 2 – 8
45879 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 169-2560

Unterstützende Partner

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ifap GmbH

Die ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH ist einer der führenden Anbieter von Arzneimittel- und Therapiedatenbanken in Deutschland. Mit intelligenten Arzneimittelinformations-systemen stellt das Unternehmen allen im Gesundheitssystem Beteiligten vollständige Arzneimittel- und Therapieinformationen zur Verfügung. ifap unterstützt Ärztinnen und Ärzte im täglichen Umgang mit Medikamenten, stets die sicherste aller möglichen Therapiealternativen zu finden. In diesem Bereich pflegt ifap tagesaktuell eine der modernsten Datensammlungen und implementiert diese in zahlreiche digitale End-Anwendungen. Mindestens jeder zweite niedergelassene Arzt und zahlreiche Kliniken in Deutschland vertrauen auf die aktuellen, umfassenden und sicheren Arzneimittel-informationen von ifap.

Mehr Informationen unter: www.ifap.de